Qualität mit Bestand

GreenPlastics bietet im Verbund der hi-holding-Unternehmensgruppe viele Vorteile für Unternehmen, die langlebige Gebrauchsgüter aus Kunststoff herstellen oder einsetzen.

Erschließen Sie sich

  • lukrative Möglichkeiten auf einem zukunftsfähigen Markt
  • eine ganzheitliche Arbeitsweise, die alle Aspekte der Produktion aus einer Hand betrachtet und für eine zukunftsorientierte Umsetzung sorgt
  • gezielte Beratungsleistungen mit einem ganzheitlichen, interdisziplinären Ansatz
  • ökologische und ökonomische Vorteile

Hintergründe zur Qualität nachhaltiger Kunststoffe

Erdölfreie Kunststoffe werden auf Basis nachwachsender Rohstoffe erzeugt – etwa aus Stärke, Milchsäure, Mais-, Holz- oder aus sonstigen landwirtschaftlichen Produkten. Es gibt eine große europäische Rohstoffbasis, zudem binden erdölfreie Kunststoffe enorm viel CO2: Vision ist eine Erdöl und Erdölprodukten unabhängige Wirtschaft.

Abbaubarkeit

Erdölfreie Kunststoffe aus nachwachsenden Rohstoffen sind biologisch abbaubar. Es müssen aber bestimmte Voraussetzungen geben sein – wie etwa im Kompost: Feuchte, kein Sauerstoff und das Vorhandensein bestimmter Bakterien. Die EU-Normung zur Abbaubarkeit in industriellen Turbo-Kompostieranlagen ist kontraproduktiv und ungeeignet. Die Abbaurate liegt bei ca. 0,5 mm Wandstärke pro Jahr. Durch geeignete Zusatzstoffe kann die Abbaubarkeit reduziert oder verhindert werden. Während eines normalen Einsatzes besteht keine Gefahr des Abbaus – es sei denn, die Abbaubarkeit soll als Konstruktionsmerkmal genutzt werden. Aber: Warum kompostieren? Warum nicht dauerhaft beständige Produkte planen?

Materialkosten

Die Umweltfolgen der erdölbasierten Kunststoffe werden weder berücksichtigt noch bilanziert. Bei einer vergleichbaren Kostenbetrachtung mit erdölfreien Kunststoffen ist der Preiseffekt unterproportional bzw. vernachlässigbar.

Materialeigenschaften

Erdölfreie Werkstoffe sind mit gängigen technischen Werkstoffen vergleichbar und entsprechen z.B. dem für viele Gehäuse und Geräte genutztem Werkstoff ABS. Außerdem sind durchsichtige und naturfaserverstärkte Materialien vorhanden.

Farben

Erdölfreie Kunststoffe lassen sich mit entsprechenden Farbstoffen einfärben, z.B. in Pastelltönen. Von knalligen, intensiven Farben ist mit Blick auf die Umweltbilanz weitgehend abzuraten. Die natürliche Basis des Materials liefert teils interessante, von Teil zu Teil unterschiedliche Färbungen, so entstehen auch bei einer Serienproduktion Unikate. Dieser Effekt kann durch Naturfasern verstärkt werden. Nachträgliche Bedruckungen sowie Klebelabel sind selbstverständlich möglich.

Wandstärken

Wandstärken auch deutlich kleiner als 1mm sind in Abhängigkeit von der Ausdehnung produzierbar.

Oberflächenstruktur

Diese wird im Werkzeug definiert und kann verschieden ausgeführt werden. Die Oberfläche muss im Einzelfall besprochen werden, da sie fertigungsrelevant ist.

Realisierungszeit und Stückzahl

Die Entwicklung einer serienreifen Produktion kann – abhängig von der Komplexität und Aufgabenstellung – innerhalb von zwei bis sieben Monaten realisiert werden; Kleinmengen aus sogenannten Familienwerkzeugen.

Ein 1:1-Materialaustausch ist bei bestehenden Produkten in der Regel nicht sinnvoll und erfordert Anpassungen.